
Die in BRANCHWARE© erfassten Aufträge werden, ebenso wie die per EDI-ORDER eingegangenen Aufträge, sofort für die Tourendisposition bereitgestellt. Ist der Kunde einer Regeltour zugeordnet, so wird er für die Belieferung in dieser Tour vorgeschlagen.
Kann der Kunde an unterschiedlichen Wochentagen beliefert werden, so wird die nächste Tour und/oder der nächste Liefertag in das Kundengebiet ermittelt. Sind für die Tour Standards wie Fahrzeug, Anhänger, Fahrer, Beifahrer hinterlegt, so werden diese in der Disposition vorbelegt.
Alternativ zur automatisierten Tourenzuordnung der Aufträge können die Aufträge, auch nach Postleitzahlgebiet oder x/y-Koordinaten geordnet, zur Verladung auf ein Fahrzeug „abdisponiert“ werden.
Die Tourendisposition erlaubt die Umdisposition der Aufträge innerhalb der zu fahrenden Touren. Dabei kann je Tour die Auslastung (Gewicht, CBM, Anzahl Kunden) sowohl absolut als auch mit einer Ampelfunktion kontrolliert werden.
Über die im Kundenstamm hinterlegte Geoposition sowie dem Kennzeichen für die Entladeschwierigkeit werden die voraussichtliche Soll-Tourenzeit (Fahren, Manipulieren und Ab-/Aufladen) sowie die Soll-Kosten der Tour berechnet und angezeigt.
Der Disponent kann die Tour zur Kommissionierung und nach Fertigmeldung (Statusänderung) zur Liefer-/Ladescheinschreibung freigeben.
Alle Arbeitsgänge der Logistik (Auftragserfassung, Disposition, Liefer-/Ladepapiererstellung, etc.) können gleichzeitig erfolgen. Es gibt also keine systembedingten Wartezeiten.
Bei Einsatz eines Touren-Visualisierungs- (z.B. TourViewer) oder -Optimierungssystems werden die Lieferdaten aus BRANCHWARE© ex- und nach Abschluss der Optimierungsrechnung wieder importiert.