
Die Kostenstellenrechnung ist Teil des BRANCHWARE©-Moduls Rechnungswesen. Die Kostenrechnung resultiert aus der Finanz-buchhaltung.
Der Kostenstellenplan kann individuell aufgebaut werden. BRANCHWARE© arbeitet mit den Organisationsbegriffen Mandant, Depot, Kostenstelle und Objekt.
Die Kostenstelle muss keine Zählelemente enthalten. Die Nummerierung der Fahrzeuge sowie der Gastro-Objekte kann im Objekt-Begriff untergebracht werden. Dadurch lässt sich die Kostenstelle nach rein hierarchischen Gesichtpunkten aufbauen. Zudem können mehrere Kostenstellen, unabhängig von der Hierarchie, frei nach Kostenstellenverantwortung zusammengefasst werden.
Die Kostenstellenergebnisse werden unter Beachtung fixer und variabler Kostenbestandteile dargestellt. Kosten können gegen Vorjahr oder Budgetwerte verglichen werden.
Selbstverständlich kann auch eine innerbetriebliche Leistungsverrechnung (z.B. für eigene Handwerker oder Springer) sowie eine Kostenstellenumlage durchgeführt werden.
Bei Leistungsverrechnung, wie bei der Kostenstellenumlage, wird auf der entlasteten bzw. belasteten Kostenstelle jeweils sichtbar, wohin Kosten abgegeben wurden bzw. von welcher Kostenstelle die Kosten zugerechnet wurden. Das Kfix-/Kvar-Verhältnis der abgebenden Kostenstelle wird den zu verrechnenden oder umzulegenden Kosten mitgegeben.
Durch spezielle Kostenartenschlüssel werden bei Betrachtung des Kostenstellenergebnisses exakt die originären Kosten, zugerechnete Kosten, abgegebene Kosten (Erlöse), Unter- und Überdeckung dokumentiert.
Die Ergebnisse der Kostenrechnung können als BAB, mittels Dialogsichten oder Listprogrammen ausgewertet werden.